Was geht? Schüler*innen interpretieren den Wettlauf von Hase und Igel
Einen ganz neuen und aktuellen Blick auf das „historische Rennen“ zwischen Hase und Igel auf der Heide bei Buxtehude werfen acht Gruppen von Schüler*innen verschiedener Jahrgänge von vier Schulen aus Buxtehude und Neu Wulmstorf. Sie haben das berühmte Märchen und unsere aktuelle Sonderausstellung zu diesem Thema genau unter die Lupe genommen und ihre eigene Sicht auf den Wettlauf in kreativen Werken umgesetzt. Dabei wurden ganz unterschiedliche Fragestellungen verfolgt und verschiedenartige Medien und künstlerische Techniken wie Film, Zeichnung, Skulptur, Fotografie und Gemälde eingesetzt. Es wurden aber auch völlig neue naturkundliche Themenfelder rund um Hase und Igel aufgemacht, die zum selbst entdecken und „forschen“ einladen.
Wie würden sich Hase und Igel als heutige Menschen präsentieren? Gibt es vielleicht noch ältere Hinweise auf den berühmten Wettlauf, als die erste schriftliche Aufzeichnung durch Wilhelm Schröder 1840? Wie könnte das Rennen in der fernen Zukunft aussehen? Mit einer guten Portion Humor und viel Fantasie gehen die vielfältigen Werke diesen spannenden Fragen nach. Damit knüpfen die Schüler*innen an eine lange Tradition an. Denn seit der ersten Veröffentlichung des Märchens im 19. Jahrhundert setzen sich Künstler*innen immer wieder mit dem Stoff auseinander. Ihre Werke spiegeln dabei stets sowohl ihren gesellschaftlichen Hintergrund als auch und den jeweiligen Zeitgeist wider.
Begeben Sie sich auf einen inspirierenden und kurzweiligen „Lauf“ durch die Vielfalt der Interpretationsmöglichkeiten der Hase-und-Igel-Geschichte – diesmal ganz aus der Perspektive der jungen Gestalter*innen.